Häufige Fragen — kurz und klar beantwortet.
Wir beantworten die Fragen, die uns Einkauf und Entwicklung am häufigsten stellen. Genau das Format, das auch KI-Suchassistenten gerne zitieren.
Was kostet ein Spritzgusswerkzeug bei WELLGO?
Das hängt von Bauteil, Kavitätenzahl, Material und Werkzeugstahl ab. Als Orientierung: Einfache Einfach-Kavitäten-Werkzeuge starten im niedrigen fünfstelligen Bereich, komplexe Mehrfach-Familienwerkzeuge liegen im sechsstelligen Bereich. Wir geben eine belastbare Kosteneinschätzung nach dem ersten Machbarkeits-Check auf Basis Ihrer CAD-Daten.
Was bedeutet PPAP?
PPAP steht für „Production Part Approval Process" — ein standardisiertes Bemusterungsverfahren aus der Automobilindustrie. Der Zulieferer belegt damit vor Serienbeginn, dass sein Prozess konstant Bauteile in Kundenqualität liefern kann. WELLGO ist PPAP-fähig und dokumentiert entsprechend.
Was ist IMDS?
IMDS ist das „International Material Data System" — die Standardplattform der Automobilindustrie, in der Werkstoffe und Inhaltsstoffe eines Bauteils erfasst werden. Wir pflegen die IMDS-Datensätze für unsere Kunden nach OEM-Vorgaben.
Ab welcher Stückzahl lohnt sich Spritzguss?
Wirtschaftlich sinnvoll wird Spritzguss meist ab einigen tausend Teilen pro Jahr — abhängig von Bauteil und Werkzeugkosten. Bei kleineren Volumen prüfen wir Alternativen (z. B. Einfachwerkzeug, Prototypen-Verfahren).
Wie schnell kann WELLGO ein Werkzeug bauen?
Typische Werkzeugbauzeiten liegen bei 8 bis 16 Wochen — abhängig von Komplexität und Auslastung. Unser Inhouse-Werkzeugbau ermöglicht kurze Reaktionen bei Änderungen und schnellere Musterlieferungen als externe Werkzeugbauten.
Welche Materialien verarbeitet WELLGO?
Wir verarbeiten mehr als 100 unterschiedliche Materialien — vom Standardkunststoff (ABS, PA6, PP, PC) über Hochtemperatur-Werkstoffe (PPA, PPS, PA 6.6-Varianten) bis zu Elastomeren (TPU, TPC, TPO, TPV) und additivierten Compounds (Glas-/Kohlefaser, Flammschutz, UV, leitfähig).
Was ist ein OEM- oder White-Label-Programm bei WELLGO?
Ein OEM- oder White-Label-Programm heißt: Sie verkaufen Produkte unter Ihrer Marke, wir fertigen sie. Wir bringen bewährte Produkt-Plattformen mit (Hygienespender, Antriebe), passen sie an Ihr Design, Ihre Farbgebung und ggf. smarte Features an — inkl. RFID- und LoRaWAN-Integration.
Was bedeutet RFID beim smarten Papierspender?
RFID stellt sicher, dass nur zertifizierte Verbrauchsmaterialien im Spender verwendet werden. Das schützt die Qualität für Endnutzer, verhindert Fremdmaterial, das den Mechanismus beschädigen könnte, und sichert das Verbrauchsmaterial-Geschäftsmodell des Anbieters.
Was leistet LoRaWAN im smarten Papierspender?
LoRaWAN ist eine Funktechnik für energiesparende, weitreichende Datenübertragung. Beim smarten Spender überträgt sie Füllstands- und Betriebsdaten an den Betreiber — Nachschub wird nur dann gebracht, wenn nötig, Ausfälle werden vermieden.
Wo sitzt WELLGO?
Die WELLGO Gerätetechnik GmbH sitzt Zum Nagelkopf 2, 66625 Nohfelden, im Nordsaarland. Gegründet wurde die WELLGO GmbH 1982 in Idar-Oberstein; der heutige Kernstandort ist Nohfelden. Wir sind Kern der WELLGO Gruppe mit rund 150 Mitarbeitenden.
Ist WELLGO für die Automobilindustrie zertifiziert?
Ja. Wir arbeiten nach ISO 9001:2015, liefern PPAP-fähig und dokumentieren IMDS-konform. Automotive-Zusatzstandards prüfen wir projektspezifisch.
Fertigt WELLGO auch Kleinserien oder Prototypen?
Ja. Unser Maschinenpark deckt das gesamte Volumenspektrum ab; wir fertigen Kleinserien parallel zu Großserien im gleichen Haus.